Paprika-Antipasti, Spanische Tortilla mit „Ei-Guss“ ohne Ei und frischen Bärlauchblättern im Teig gebacken

Damit die Bärlauch-Zeit auch gebührend vorbereitet wird, hier ein kurzer Mini-Kochkurs zu diesem Thema auf Video:

Als Vorspeise gibt es Antipasti aus rotem Gemüsepaprika. Diesmal nicht in der Pfanne gebraten, sondern im Ofen auf dem Blech gebacken.

Mit dieser Technik können sehr große Mengen Antipasti aus allen möglichen Gemüsen und auch Pilzen hergestellt werden. Das ist besonders geeignet für Büffets, weil sich – unsere Gäste jedenfalls – immer sehr ausgiebig bei den Antipastis bedienen, und da will man ja schließlich gewappnet sein.

Dann geht es weiter mit Spanischer Tortilla, von der wir lange dachten, dass sie ohne Eier nicht existieren kann. Doch. Sie tut es:

Der Trick: die Verwendung von fein gemahlenem Maismehl, gemischt mit 2 Teilen Weizenmehl, Gemüsebrühe und Sprudelwasser. Die Wirkung von Maismehl ist die:

Zum einen macht es die Masse gelb (das ist wichtig, denn das Auge isst manchmal mehr mit, als einem lieb ist, deswegen tut die Lebensmittelindustrie praktisch alle Produkte irgendwie noch optisch aufpeppen, bevor sie im Supermarktregal um die Gunst des Kunden buhlen)

Zum anderen nimmt der Maisanteil im Mehl die „Pappigkeit“ weg, das „mehlig-klebrige“ – was übrigends auch die kulinarische Wirkung von Eiern ist. Das hängt damit zusammen, dass die Mais-Eiweiß-Zusammensetzung (das Aminosäuren-Spektrum) ganz anders ist, als die von Weizen

Zur Tortilla gibt es reichlich frische Bärlauchblätter, in Streifen geschnitten und darüber gestreut, aber auch:

Bärlauchblätter im Teig ausgebacken.

Schauen Sie sich den kurzen Video-Clip an, da sieht man gleich, wie es aussieht (oder aussehen sollte) – und dann nichts wie die Schürze umbinden und ab in die Küche: die Arbeit ruft!

Viel Spaß beim Nachkochen – und übrigens: man muss nicht immer allein kochen. Zu zweit oder mit einer ganzen Clique macht es gleich nochmal soviel Spaß, und gegessen wird eigentlich gleich schon beim Kochen – naja, fast.

 

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Banane mit Bärlauch – ??? – !

Nehmen Sie ein Stück Banane, umwickeln Sie es mit einem frischen Bärlauchblatt und fixieren Sie dieses mit einem Zahnstocher.

Ideal als Überraschungshäppchen auf Cocktailparties oder zu unkonventionellen Sektempfängen:

Es wird als Ganzes in den Mund gesteckt und entwickelt beim Zerkauen die einmalige Geschmacksnote einer zunächst süssen Banane, die dann mehr und mehr von der erfrischenden Schärfe des Bärlauchs durchzogen wird. Herrlich.

Warum das funktioniert? Die ätherischen Öle des Gewürzkrautes werden zwar traditionellerweise im salzigen Bereich geschätzt, sind aber daran nicht gebunden, weil Schärfe ja weder salzig noch süss ist. Probieren Sie es selber mal aus. Man weiss ja auch, dass Chili nicht nur mexikanische Bohnengerichte befeuern kann, sondern genauso dunkle Schokolade.

Also! Trauen Sie sich was! Nachkochen und genießen! 😉

Bärlauch – toll zum Kochen! Vor allem für die vegetarisch vegane Küche.

In den Wäldern beginnt es wunderbar nach Bärlauch zu duften.
Begleiten Sie uns beim Sammeln dieses vielseitigen Küchenkrautes.

… und dann geht es zusammen an den Herd:

Es gibt
– Spaghetti „Bärlauch-olio-peperoncino“
– Kartoffel-Bärlauch-Salat
– Wildkräutersalat
– Bärlauchpicknick unter freiem Himmel, gleich nach dem Sammeln

Genießen Sie den 13-minütigen Mini-Kochkurs …
… und später dann Ihre eigenen Rezepte.
Denn Nachkochen macht Freude.