Kochkurs „Vegane Saucen“

Eine für alle Gäste leckere vegane Küche hängt stark von leckeren Saucen ab. Da die klassischen Saucen auf der Basis von Fleischfond hergestellt werden und – je nach Saucentyp – nicht mit Sahne gespart wird, ist eine vegane Sauce eine gewisse Herausforderung.

Hier gibt es aber einen Trick: nicht alle Menschen assen oder essen ständig Fleisch. So gibt es wunderbare Traditionsrezepte aus der internationalen Küche, die schon immer vegan waren. Hier ein Beispiel aus der afrikanischen Küche:

Erdnuss-Sauce (für 4 Personen)

  • 4 EL Bratöl
  • 1 kleineZwiebel, gehackt
  • 1/2 rote Paprika, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 geh. EL Tomatenmark
  • 1/2 TL Garam-Masala-Gewürzpulver
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 250 ml Kokosmilch
  • 250 ml Wasser
  • 200 g Erdnuss-Creme „Crunchy“
  • Salz, Würzfee-Streuwürze 

Zwiebeln und Paprika im Bratöl braten, bis sie weich sind. Knoblauch, Tomatenmark und Gewürze zufügen und 1 Min. mitdünsten. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen und aufkochen. Erdnuss-Creme einrühren bis sie sich aufgelöst hat. Mit Salz und Würfee abschmecken. Nochmals aufkochen und servieren. Passt gut zu Cous-Cous oder Reis. Als Gemüse schmeckt Blattspinat gut dazu.


Interessanterweise schmeckt diese Sauce praktisch allen Gästen. Sie ist vollmundig und kräftig, aber nicht scharf. Obwohl dieses Rezept aus weiter Ferne stammt, entspricht die Sauce unserem normalen Geschmack.

Probieren Sie sie aus. Sie ist einfach und schnell gemacht. Tip: Sie können die Zutaten auf die Schnelle grob hacken und die Sauce am Ende mit dem Mixstab pürieren.

Ach so, die Kochkurse:

jeden Dienstag um 17:00 Uhr machen wir im Bibliotheks-Café & Restaurant in Altfeld einen einstündigen kostenlosen „Topfgucker-Kochkurs“. Wir zeigen Ihnen, wie es geht – sie können alles probieren – und uns alle Fragen stellen, die Ihnen dazu einfallen. Sie brauchen sich nicht anzumelden. Kommen Sie einfach vorbei.

Detaillierte Informationen dazu finden Sie unter www.bibliotheks-cafe.de

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Coco-Concombre mit Chili

… bitte was? Naja, ein Smoothie, was den sonst bei dieser Hitze

also:

 

„man nehme“ für ca. 300ml Smoothie:

2/3 Salatgurke „mit alles“

1 gute Prise Salz

100ml Kokosmilch

50ml Eiswürfel

ein paar Umdrehungen aus der Chili-Mühle

Das gebe man alles in einen Mixer und püriere es glatt.

Das Geschmacks- und Erfrischungserlebnis ist total … wow!

Zuerst entfaltet sich auf der Zunge die erfrischende Kühle der eisgekühlten Salatgurke, dann erfreut einen das cremige „mouthfeeling“ der Kokosmilch, bis das Ganze dann in einem Chilifeuerwerk mündet, das einem die Frische quasi bis ins Hirn hoch bläst (je nach Anzahl der Umdrehungen aus der Chili-Mühle 😉 )

Ausprobieren!

Unbedingt!

Hat das Zeug zum Sommerhit!

… jetzt mach ich mir gleich nochmal einen.

aha, ja, warum „concombre„: in grauer Vorzeit wurde mir dies mal als das französische Wort für Salatgurke eingetrichtert, und es reimt sich irgendwie auf Coco oder ergibt mindestens einen Zungenbrecher …